מצה

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Matza – ungesäuertes Brot

Matza Pessach

Matza steht wie kein anderes Symbol für das Pessach-Fest, was in 2 Wochen am Abend des 15. Nissan (18.04.2011) beginnen wird.

Doch vorher heißt es erstmal, sich im gesamten Haushalt von Chamez – Gesäuertem zu entledigen.

Das heißt von allem mehlhaltigem wie Brot, Nudeln, Kuchen und natürlich auch Bier, also prinzipiell alles was gegärt ist oder gären könnte.

Warum das Ganze?

Nun, Pessach ist wie viele Feste eng mit der biblischen Geschichte der Israeliten verbunden, die von den Ägyptern vertrieben und in 40 Jahren von Moses ins gelobte Land geführt wurden.

Man sagt, bei der Flucht wäre keine Zeit mehr gewesen, richtige Brote zu backen und so nahm man nur Mehl und Wasser, knetete daraus einen Teig, welcher umgehend gebacken wurde und fortan als Proviant herhalten musste.

An diese entbehrungsreiche Zeit soll das Pessachfest erinnern.

Praktisch sieht es dann eben so aus, dass in allen jüdisch religiösen Haushalten spätestens am Vortag von Pessach die gesamte Wohnung gründlichst aufgeräumt, das Geschirr streng geputzt und von allen Resten chamez die da noch so kleben geblieben sein könnten, befreit wird.

Praktischerweise wird auch, wenn zuviel da ist, das chamez für einen symbolischen Preis an nichtjüdische Nachbarn für die Zeit von Pessach verkauft und später wieder zurück gekauft oder auch einfach verschenkt.

Ich werde diesen „Seelenputz“, wie es Adrian Maximilian Shell so schön in seinem Beitrag beschreibt, dann nächste Woche in aller Ruhe in Angriff nehmen.

Bis demnächst…