image_pdfimage_print

מולדת

Moledet – Heimat

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=pvKEHn9pbu4[/youtube]

Einen guten Shabbat und ein sonniges Wochenende wünsch ich Euch!

ביקור

Bikur – Besuch

Ich kann mit Sicherheit sagen, dass die letzten Tage eine der emotional anstrengstend dieses Jahres waren. Ein ewiges Hin und Her und bis ich endlich den Flug umgebucht hatte, wusste ich nicht wirklich weiter.

Was war geschehen?

Wie ich euch schon berichtet hatte, war ich nicht mehr im Kibbutz und hatte auch bei einem Ökofarmer über die WWOOF nicht weiter kommen können. Nachdem ich deren Bereichsleiter für Israel kontaktiert hatte, der mir mitteilte, ich solle mich eine Woche gedulden und ihm währendessen 50 € überweisen, resignierte ich.

1 Woche in Tel Aviv ist teuer. Das Hostel kostet 90 NIS, also knapp 16 € die Nacht, was nicht viel ist, aber für eine Woche laufen da schon mal 100 € zusammen. Hinzu kommt noch Verpflegung, die nicht grad billig ist, selbst wenn man sie im Supermarkt kauft.

Selbst die einfachsten Lebensmittel kosten hier eben mehr als in Eilat, wo es am billigsten im Lande Israel sein soll, oder in Europa. Und jeden Tag Falafel für knapp 2 Euro mag ich auch nicht essen.

Also überlegte ich mir, ob es nicht sinnvoller wäre, die Wartezeit auf den neuen Kibbutz nicht dort zu verbringen, wo ich sicher sein kann, günstig und in vertrauter Umgebung zu warten. Nämlich zuhause, in Dresden.

Wie die Meisten von euch nicht wissen, hatte ich ohnehin schon einen Flug für den 25.11 gebucht um für 1 Woche bis zum 1. Dezember in Dresden zu sein.

Nun konnte ich den Flug umbuchen, auch wenn AirBerlin dafür stolze 90 € haben wollte, was immr noch besser war, als 150 € in einer Woche Wartezeit in Tel Aviv auszugeben. Klar muss ich auch in Dresden einkaufen, aber 50 € pro Woche brauch ich da nicht.

Also geht es nun zurück. Aber nur zeitweise, den am 1. Dezember flieg ich wieder nach Tel Aviv. Das KPC wird mir dann wohl inzwischen einen vernünftigen, dass heißt nicht im Süden oder am Gazastreifen gelegenen Kibbutz zugewiesen haben.

Bis dahin, wer mich kontaktieren will, wenn ich in Deutschland bin, weiß, wie er mich erreicht. Nur meine Mobiltelefon hab ich ja noch immer nicht wieder, weswegen ich auf folgende Ersatznummer zurückgreifen muss.

mobil

Bitte seht davon ab, diese ungefragt weiterzureichen, da ich sie nur ungern verwende für private Zwecke. Naja, das versteht sich eigentlich von selbst, oder?

Was bleibt mir nun noch zu sagen:

  • Ich liebe dieses Land, dieses Eretz Yisrael
  • Ich habe viel gelernt, positiv wie negativ
  • Dieses Land wird seine eigene, persönliche Lösung finden müssen
  • Ich glaube und bin tolerant
  • Meine Heimat ist irgendwo zwischen meinem Kopf und meinem Herzen
  • Der Weg ist das Ziel.