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ירושלים א

Yerushalaim – Jerusalem

Dies ist der erste von drei Beiträgen zu dem Wochenende vom 01. bis zum 03. Januar 2010 in Jerusalem.

Nach der Neujahrsfeier sinke ich, gegen 2 Uhr Ortszeit, ermüdet ins Bett. Deutschland ist mittlerweile im neuen Jahrzehnt, Großbritannien, Island und Portugal feiern grad mit Senegal.

Gegen 5 Uhr weckt mich mein, ins Zimmer stolpernder, Mitbewohner und wünscht mir „Shana tov“ – ein Gutes Jahr.

Ich erinnere mich, dass er mit Sigfus (IS), Emmanuel (FR) und mir am späten Morgen des Neujahrtages nach Jerusalem fahren wollte, doch er macht den Eindruck, als hätten ihn die Geister von 2009 eingeholt und seinen Eigenen schon mal vorsorglich ins Jenseits befördert.

Als ich dann bereits vom Mittagessen, gegen 12 Uhr, zurück komme, steht er wieder erwartend, sich am Bauch kraulend auf der Veranda und entgegnet mir irgendetwas.

Mittlerweile ist die Abfahrtszeit auf 2 Uhr angesetzt, da Sigfus bis 2 arbeiten muss.

Gegen halb 3 stehen wir dann zu fünft an der Bushaltestelle, mit Nathan (US) und werden Zeuge eines suizidgefährdeten Hundes.

Ein Labrador mit hellbraunem Fell steht an einer stark befahrenen Straße und springt jedem Auto entgegen, dass seinen Weg kreuzt. Die darauffolgenden Autos können nur mit Mühe ausweichen, aber irgendwie schafft der Hund es, dem Tod zu entrinnen.

Zum Glück erlöst uns der herannahenden Bus von diesem Drama. Wir steigen ein, doch Nathan zögert plötzlich. Irgendwie hat noch jemand ihn an den Pass erinnert.

Sein Pass ist noch bei den Behörden und kommt wohl nächste Woche. Doch ohne Pass in Israel, noch dazu in Jerusalem, herumzureisen ist nicht ganz Ohne und so verzichtet er auf den Trip.

Wir fahren nach Afula, versuchen noch ein Sammeltaxi zu bekommen, doch der Preis von 550 Shekel für 4 Personen ist uns gegenüber 40 NIS pro Person mittels Bus einfach zu viel.

Nach anderthalb, statt von Egged veranschlagten zwei, Stunden, erreichen wir Jerusalems Zentralen Busbahnhof.

Doch da bereits seit einer Stunde Shabbat ist, hält der Bus vor dem Gebäude.

Von dort an laufen wir den Weg, die Jaffo Street, hinunter an geschlossenen Geschäften. Ein paar Autos fahren zwar vorbei, aber im Grunde ist Totenstille.

Und auch das Jerusalem Hostel, in welchem wir eigentlich nächtigen wollen, hat des Shabbes wegen keine offene Rezepetion und so ziehen wir weiter in Richtung Altstadt.

Nach einer gediegenen Stunde, wir haben inzwischen doch noch Bier und Abendbrot kaufen können, finden wir uns am Jaffator ein.

Von dort aus sind es nur 2 Minuten bis zum Petrahostel, was uns ein 4 Bett Zimmer für 280 Shekel pro Nacht offeriert.IMG_0952.JPG

Dankend checken wir ein, ruhen eine halbe Stunde und laufen dann den Shuk hinunter bis zur Klagemauer.

Nachdem Ian und ich ein paar Gebete gesprochen und kleine Zettel in die Mauer gesteckt haben, gehen wir, natürlich rückwärts auf den Platz zurück, treffen wieder auf Emmanuel und Sigfus und suchen ein nettes Restaurant am Rande des jüdischen Viertels auf.
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Dort kommt es, nach zwei Falafal und einer Schawarma noch zu einem kleinen Eklat. Sigfus wollte gleich nach der Bestellung bezahlen, doch irgendwie war das nicht ganz im Sinne der Inhaber und so gaben sie das Geld an Ian, statt Sigfus, zurück.

Ian jedoch konnte sich nicht erinnern Geld erhalten zu haben, während Siggi der Ansicht war, sein Essen bereits bezahlt zu haben.

Es versammelten sich immer mehr Leute um uns, doch Ian leerte seine Taschen aus und fand keine 20 Shekel, die er quasi jetzt dem Restaurant schuldete.

Sigfus gab klein bei und bezahlte nochmals 20 Shekel für seine Schawarma.
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Spätabends trafen wir dann auf Sebastian, einen langjährigen Freund unseres Franzosen. Er hatte vor 5 Jahren Aliyah gemacht, lebte in Tel Aviv und führte uns zum Grab von König David.

Und brachte Vodka. Und Bier. Die wir allerdings auf dem Dach unseres Hostels tranken, wovon man im Übrigen einen ausgezeichneten Blick auf die Altstadt hat.

So klang der Abend ganz friedlich aus und ich stellte mir schon mal meinen Wecker auf 6:30 Uhr, die Sonnenaufgangszeit.

מרום

Marom – Gipfel

Heute hab ich mich mal als Gipfelstürmer bewiesen. Nun gut, es galt 500 Höhenmeter zu überwinden. Vom Fuße des Carmelgebirges, einem 23km breiten und 10km langem Bergmassiv, an dem sich die Stadt Haifa förmlich anschmiegt, ging es hinauf.

Nach ca. 1h hatte ich die Hälfte des Aufstiegs geschafft, doch bis ganz zur Spitze waren es dann nochmal knapp 40 Minuten in den niedrigsten Gängen, die das Fahrrad hergab. Netterweise ist mein Gastgeber Fahrradlehrer, oder soetwas Ähnliches und verfügt über ein ansehnliches Arsenal an Zweirädern und Equipment.

Oben angekommen befand ich mich plötzlich inmitten des Campus der Universität von Haifa wieder. Interessante Idee, die Hochschule auf dem höchsten Punkt des Gebietes zu errichten. Wohl dem, der eisern jeden Tag mit dem Rad zur Uni fährt.

Der Campus, nebenbei auch mit Ausbildungszentrum von IBM Israel, ist zwar, der Lage wegen, wesentlich kleiner als beispielsweise der der TU Dresden, aber auch hier spart man nicht an Sicherheitsmaßnahmen. Überall gibts Schranken, Taschenkontrollen und Sicherheitstüren.IMG_0884.JPG

Dafür hat man dann auch einen sehr schönen Blick auf die Umgebung, bis hin nach Akko, hoch in den Norden, wo schon der Libanon angrenzt, aber auch weit in den Süden, Osten und natürlich auf Haifa.

Nachdem ich noch in der Mall, die direkt im Campus liegt, mir einen Kaffee zu Gemüte geführt und meine Wasserflasche aufgefüllt hatte, ließ ich mich in aller Seelenruhe den Berg hinabrollen, bis ich irgendwann an einer Kreuzung stand, an der ich der Meinung war, ich wäre bereits zu weit unten.

Ein kurzes Telefonat mit Roy, meinem Gastgeber und ich wusste wieder, dass ich auf dem richtigen Weg war.

Doch zuerst ging ich mal in eine Bäckerei – מאפייה – Mafija genannt. Ja ich weiß schon, die Assoziationen zwischen Bäcker und Mafia mögen da sein, aber dort ging es alles Andere als mafiös zu. In den Auslagen stapelten sich die Sufganiot und wurden zu sehr moderaten Preisen zwischen 3 und 9 ₪ verkauft.
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Ich entschied mich für vier der Günstigstens, mit Marmeladenfüllung und zwei der Teuersten mit Pistazie.

Anschließend gabs Mittagessen: ein prall gefülltes Sabich im Pitabrot mit allerlei Tomaten, Auberginen, Salaten, sauren Gurken und Ei.

Den Rest des Weges bergabwärts rollte ich dann gemütlich, vorbei an etlichen Wohnblöcken, Olivenbäumen und Bushaltestellen, die um die Zeit erstaunlich leer waren. Es ist doch Sonntag, haben die alle heute frei?

Sehr verschwitzt, trotz der immensen Kälte von 10°C und Wind aus westlicher Richtung, angekommen, gönnte ich mir eine heiße Dusche und anschließend gabs die Sufganiot zu einer Tasse Kaffee.

Leider ist Roy Chanukka nicht sehr zugetan, so dass ich ihn nicht mal dazu überreden konnte ein paar Kerzen anzuzünden, geschweige den, dass er welche hätte. Aber auf meiner heutigen Tour hab ich wenigstens ein paar Chanukkiot gesehen und morgen werde ich wohl in Tel Aviv mir Selbiges zulegen und dann vier Kerzen sachgerecht zum Leuchten bringen.

יְהִי אוֹר – Und es werde Licht!

הררים

Hararim – Berge

Heute war der erste Tag, an dem ich wirklich mal ein wenig gefröstelt habe. Trotz T-Shirt, Pullover und Regenjacke war es recht frisch morgens um 8.30 Uhr, als ich an der Haltestelle stand und auf den Bus nach Tiberias wartete.

Mein Gastgeber Yotam hatte mir zwar angeboten, dass einer seiner Mitbewohner mich runter bis an den Kinneret bringt, aber dann hätte ich noch mit dem Bus nach Tiberias und von dort aus schließlich nach ‏צפת‎ – Safed (spricht man im hebr. „Zfat“ aus) fahren müssen, was noch umständlicher war.

Also ging es nach Tiberias und zu meinem Glück fuhr der Bus 450 nach Safed auch gleich in den nächsten 10 Minuten ab, so dass ich kurz vor 10 weit oben in den Bergen ankam.

Safed ist, neben Jerusalem, Hebron und Tiberias eine der wichtigsten Städte für das Judentum. Hier wurde die Lehre der Kabbala, einer sehr mystischen Auslegung der heiligen Schriften, quasi begründet und es fanden sich im Laufe der Jahrhunderte viele berühmte jüdische Größen zusammen um weiter an der Enträtselung der Tora zu arbeiten.

Wer den Spruch: „Was man nicht will, das man dir tu, das füge auch keinem anderen zu.“ schon mal gehört hat, er geht auf einen der bekanntesten Rabbiner namens Hillel zurück.

Es war nun so, dass ein Nichtjude zu ihm kam, nachdem er bereits von einem anderen Rabbiner zurückgewiesen wurde und vor Hillel trat und meinte, er wölle konvertieren, wenn dieser ihm die gesamte Tora in der Zeit erkläre, die er auf einem Bein stehen kann.

Hillel machte ihn zum Proselyten (Jemand, der beitreten will) und erklärte ihm die Tora: „Was dir nicht lieb ist, das tue auch deinem Nächsten nicht. Das ist die ganze Tora, und alles andere ist nur die Erläuterung: geh und lerne sie“

Nun ja. So einfach ist es. Oder eben auch nicht. Zum Judentum kann man nicht so ohne Weiteres beitreten. Das Judentum missioniert nicht und rät Leuten, die unbedingt zum Volke Israel dazugehören wollen, auch generell davon ab. Einfach sich nur auf den Glauben an G’tt zu berufen, zu behaupten, dass man das Volk Israel mag und gerne ein Teil davon sein möchte, reicht eben nicht.

Safed liegt, wie schon erwähnt, recht weit oben. Circa 880m über Normalnull, wobei man vom Kinneret aus wahrscheinlich mehr als einen Kilometer Höhe überwindet, da Dieser der tiefstgelegenste See der Erde mit 212m unter NN ist.

In der Altstadt, die quasi an der Spitze des Berges von Safed, liegt, schlendert man eine kreisförmige Straße hinauf bzw. dann wieder hinab. Links und Rechts jede Menge Geschäfte, Imbissstände und zwei Viertel: das sephardische und das aschkenasische.

Sephardim und Aschkenasim bilden die zwei größten ethnischen Gruppen innerhalb des Judentums und unterscheiden sich vorallem hinsichtlich Herkunft, Liturgie und auch Sprache.

Alles in Allem aber folgen sie der gleichen jüdischen Tradition, beherschen natürlich auch hebräisch, so sie wollen und leben in recht friedlicher Koexistenz im Staate Israel oder der Diaspora.

Nach einer Stunde war ich dann mit meinem Rundgang durch Safeds Altstadt fertig und beschloss, nochmal die Straßen langzulaufen und in einem Imbissstand halt zu machen.

Schließlich gab es ein sehr leckeres Hummus Ful, also Sesam-Kichererbsenpaste mit einem warmen Bohnengericht. Dazu gabs eine Teller Gemüse: eingelegte Gurken, Tomaten, Zwiebeln und Karotten. Dazu natürlich Pita!

So gesättigt trat ich dann auch schon wieder die Heimreise an, fuhr mit dem Bus nach Tiberias, wo ich die Wartezeit von fast 1h damit verbrachte nochmal Etwas einzukaufen und nochmal zum Grab des Rambam zu gehen.

Gegen 14 Uhr kam ich dann bei Yotams Haus an, öffnete die Tür und erschrak ein wenig, da plötzlich ein Baby anfing zu schreien.

Ich war wirklich im unpassendsten Augenblick ins Haus gekommen, nämlich genau dann, als dem Jungen ein Stück von seinem besten Stück entfernt wurde.

Mir hatte man zwar gesagt, dass heute eine Brit Mila stattfinden würde, aber es hieß „in the evening“ und nicht „2pm“.

Dafür gabs dann ein leckeres kaltes Buffet und guten קפה עמ הל – Kaffee mit Kardamom.

צעדה

ze’adA – Marsch

Da ich, wie ihr bereits wisst, noch bis zum 15. Dezember warten muss, eh ich in einen Kibbutz kann und vor Sonntag sowieso nicht weiß, ob das Voluntärsvisum ausgestellt bekomme, hab ich mir erstmal vorgenommen, noch unbekannte Orte zu bereisen.

Ich war also gegen 12:30 Uhr aufgebrochen und die ca. 30 zur Savidor Central Train Station gelaufen, wo auch ein Busbahnhof nebst Ticketschalter ist. Der, mit den komischen Öffnungszeiten.

Nun hatte dieser Schalter zwar offen, nahm aber keine Kreditkarte, sondern nur Bargeld. Doch genau da lag das Problem: ich hatte keins.
Also blieb mir nur noch übrig, mit dem Bus zur Central Bus Station zu fahren, was mich ca. 30 Minuten mit der Linie 5 kosten würde.

Ich fragte aber den Busfahrer, ob es nicht noch einen Bus gäbe, der direkt dorthin und nicht wie die Linien 5 und 4 erst quer durch die halbe Innenstadt fahren.
Er meinte nur, dass ich auch locker in 15 Minuten dahin laufen könnte, ich solle nur der Hauptstraße, einer 3 spurigen stark befahrenen Strecke, folgen.

Also lief ich los. Mit 10 Kilogram Gepäck im großen Rucksack, ca. 5 Kilo im Kleinen und einen Beutel voller Fressalien.

Doch nach 15 Minuten und auch nicht nach 30 Minuten konnte ich auch nur im entferntesten den CBS ausmachen. Passanten meinten, ich solle lieber mit dem Bus fahren, den es wäre noch sehr weit.

Nun, das Problem an der Sache war, ich hatte wirklich kein Bargeld, nur eine 10er Karte von Dan, einem Busunternehmen. In Tel Aviv gibt es aber eben auch noch Egged. Und es fuhr nur Egged zum CBS.

Da lief ich also weiter, immer der Hauptstraße folgend und kam nach 1h Gewaltmarsch endlich an der Station an. Dort noch eine kleine Gepäckkontrolle, auf in die 6. Etage Ticket gekauft und dann in der 7. direkt in den Bus eingestiegen und los.

Die Fahrt dahin verbrachte ich erstmal damit, die total tolle Serie „Flash Forward“ anzusehen. Somit war 1h vergangen und ich befand mich im grünen Norden.

Mit grün meine ich, dass es hier wirklich sehr viel grün gibt. Felder, Wiesen, Bäume. Man kommt sich, auch dank der Topographie, ein wenig vor wie im Alpenvorland. Lange, flache Täler folgen einzelnen großen Bergen, dahinter wieder Ebene.

Irgendwann ging es nur noch eine Weile bergrunter und ich war in Tiberias, direkt am See Genezareth oder wie er hier heißt ים כנרת – Yam Kinneret.

Jetzt werde ich erstmal mich ein wenig umsehen und euch morgen mehr berichten.

חוף

Chof – Strand

Heute habe ich mal Tel Aviv mit dem Fahrrad erkundet. Für 55 NIS, also ca. 10 €, konnte man sich hier, gleich um die Ecke auf der Ben Yehuda ein Rad nebst Helm und Schloss ausleihen.IMG_0724.JPG

Auch wenn es ein 26er war und ich eigentlich eher mit einem großen 28 Zoll fahre, kam ich doch sehr angenehm und zügig vorran. Allerdings nur auf dem Fußweg. Für die Straße brauch man hier in Tel Aviv nämlich gute Nerven. Überholmanöver seitens der Motorradfahrer von rechts wie links sind keine Seltenheit, Busse fahren grundsätzlich wie mit Blaulicht, also ohne Rücksicht auf die restlichen Verkehrsteilnehmer und Autofahrer drücken eher auf die Hupe den aufs Bremspedal.

Erst fuhr ich zur Savidor Central Train Station, um mir ein Ticket für die morgige Fahrt nach Tiberias am See Genezareth zu kaufen. Leider hatten die sehr ungewöhnliche Öffnungszeiten: von 6 bis 9 und dann nochmal von 13 bis 16:55 Uhr.

Also fuhr ich die Arlozorov zurück bis an den Strand. Den Weg war ich gestern noch in 30 Minuten mit Sack und Pack gelaufen, jetzt brauchte ich dafür nur 10 Minuten, trotz roter Ampeln und Fußgänger.

Direkt am Marina Hotel, dort also wo auch gleich der kleine Hafen ist, fuhr ich dann auf dem Radweg in Richtung Akko, wo ich nochmals die Wunschbrücke besuchen musste.

Es war dann bereits Mittags um 12 Uhr, als ich erneut in die Frishman Street einbog, um das KPC – Kibbutz Program Center – aufzuschen.

Zum Glück war die Mitarbeiterin auch da, mit der ich die letzte Woche rege diskutiert hatte. Sie zeigte sich sichtlich überrascht, mich bereits jetzt zu sehen und wir unterhielten uns kurz, wie den nun alles verlaufen sollte.

Es stellte sich heraus, dass es 14 Tage dauern würde, ehe man mir ein Volunteer Visum geben könne, allerdings hätte ich jetzt bereits den Fehler begangen und wäre eingereist, womit ich nur ein Touristenvisum habe. Was allerdings auch 3 Monate gilt.

Kurzum, ich hätte genauso gut auch noch bis zum 15. Dezember mit dem Flug warten können, man hätte dann bereits das richtige Visum für mich ausgestellt und ich könnte direkt in den Kibbutz. Aus der E-Mail vom KPC ging das aber meines Erachtens eben nicht hervor.

Aber nun bin ich hier, werde die Zeit so es irgendwie geht nutzen, durchs Land reisen und zusehen, dass das ich soviel mitnehme, wie ich nur kann. Schlimmstenfalls nämlich bekomme ich kein neues Voluntärvisum und darf demnach nicht in den Kibbutz.

Doch das erfahre ich frühstens am kommenden Sonntag.