image_pdfimage_print

עץ

Etz – Baum

Wie schon in den Kommentaren angemerkt, ist hier lange nichts mehr geschrieben worden. Das hat verschiedene Gründe. Einer davon ist, dass so viel nennenswertes nicht geschehen ist.

Am 30. Januar, oder im jüdischen Kalender dem 15. Shvat feiert man ein kleineres Fest, das Neujahr der Bäume: ט“ו בשבט – Tu B’Shvat.

Der Name leitet sich aus den zwei Buchstaben ט (tet) und ו (wav) ab, die jeweils dem Zahlenwert 9 und 6 also insgesamt 15 entsprechen, plus den Namen des Monats Shvat, ab. So heißt Tu b’Shvat nichts anderes als Fünfzehnter im Shvat.

Heutzutage pflanzt man an Tu B’Shvat vorallem Bäume und trifft, trotz winterlicher Temperaturen um die 10°C draußen um die ersten neuen Früchte des Jahres zu essen. Nun ja, hier im Kibbutz traf dass nicht ganz zu, da wir Mandeln aßen, während grade die Mandelbäume in voller Blüte standen.

Dafür hatte ich die Ehre und durfte einen Feigenbaum stellvertretenden für die anderen Voluntäre, die am Shabbatmorgen noch in den Federn lagen, einpflanzen.

Nach dem die Kinder der jeweiligen Familie alle ihr eigenes Bäumchen im Erdreich verankert hatten, wurde auf einer Bühne von verschiedenen Kibbutzniks Lieder, Gedichte oder Anekdoten vorgetragen, bis uns die Mittagssonne in die Augen stach und wir zum Lunch gingen.

Insgesamt hatte ich mir das ganze zwar ein wenig spektakulärer vorgestellt, aber es war ja Shabbat und da sollte es eben etwas ruhiger zugehen.

ירושלים ג

Dritter Akt

Aus irgendeinem Grund sind wir dann in der Nacht nochmal losgezogen und haben die Gassen der alten Stadt durchstreift. Unterwegs halten wir an einem Falafelstand, der uns sehr bekannt vorkommt. Es ist der Selbe von gestern, wo es beim Bezahlen kleine Probleme gab.

Sigfus und Ian bestellen Schawarma, ich trinke nur eine Cola, die diesmal allerdings 4 Shekel mehr als gestern kostet. Gab wohl gestern Feiertagsrabbat oder so.

Also wir gehen wollen, bietet uns der Junge, der nicht mal 13 Jahre alt ist, an uns die Al-Aqsa Moschee zu zeigen.

Da wir bisher nicht die Gelegenheit hatten, sie aus der Nähe zu sehen gehen wir darauf ein und lassen uns ins jüdische Viertel führen.

Doch unser Guide bringt uns nur an einen Platz, wo wir schon mehrmals waren, man aber die Moschee immerhin von Weiten sehr gut sehen kann.

Dann bittet er um Geld. Sigfus und Ian geben ihm jeweils 5 Shekel, ich lehne ab, da ich grad mal 1 € und 2 Shekel in der Tasche habe und auch keinen Grund sehe, noch was zu bezahlen. Die zwei Gassen hätten wir auch alleine gefunden.

Der Junge verschwindet wieder und wir laufen ein paar Treppen hinauf, bis wir uns urplötzlich mitten auf den Dächern von Jerusalem befinden.

Wir fühlen uns wie der Protagonist von Assassin’s Creed und erkunden die heilige Stadt nun von ganz oben. Ich ärgere mich nur jetzt umso mehr, meine Kamera nicht mitgenommen zu haben.

Mit einem Mal werden wir von einem Soldaten und einer Polizistin gestoppt. Sie grüßen uns freundlich, lassen uns aber weiter ziehen. Ian kommt dann aber auf die unintelligente Idee und fragte den Soldaten, ob er mal seine Waffe ausprobieren kann.

Darauf antwortet dieser nur „Make Aliyah and go to the Army“. Mehr kann man dazu auch nicht sagen.

Doch da ist wieder dieses helle, sich schnell bewegende Leuchten in der Luft. Wir fragen also den Soldaten und seine Begleiterin und sie erklären uns in mäßigem Englisch, dass es sich um „Trash Rockets“ handle.

Was nun das auch immer heißen mag, es handelt sich jedenfalls nicht um einen Angriff.

Irgendwann gegen 3 Uhr nachts fallen wir dann totmüde ins Bett.

Am nächsten Morgen, sagen wir gegen halb 12, wandeln wir den Shuk entlang in RIchtung der Grabeskirche. Diese ist gar nicht so einfach zu finden, wenn man von „oben“ kommt, da man in eine kleine unscheinbare Gasse einbiegen muss, die immer schmaler wird und an dessen Ende eine unscheinbar kleines Tor ist.

Doch dahinter findet sich der Vorplatz des christlichen Heiligtums, in dem sechs Strömungen des Christentums vertreten sind: Die Kopten, die Griechisch-Orthodoxe-, die Römisch-Katholische-, die Armenisch-Apostolische, die Syrisch-Orthodoxe sowie die Äthiopisch-Orthodoxe Kirche.

Nach einem Rundgang durch die Kirche, gingen wir wieder Etwas essen und beschlossen dann Mea She’arim aufzusuchen.

Mea She’arim ist das wohl orthodoxeste Viertel Jerusalems. Das zeigt sich insbesondere darin, dass am Shabbat der Strom abgeschaltet wird, selbst der Geldautomaten, Frauen grundsätzlich lange Hosen tragen müssen und fotografieren auch wochentags nur mit Genehmigung möglich ist. Ansonsten leben die meisten Einwohner recht friedlich, treu den Gesetzen der Tora miteinander. Nur sind die Meisten kein Befürworter des Staates Israel und so kommt es immer wieder zu Konflikten mit der Nachbarschaft. Sein Name bedeutet übrigens „100 Türen“

Nach dem wir das doch recht kleine Viertel durch quert hatten, ging es noch nach Geula, einem ebenfalls sehr religiösen, aber im Gegensatz zu Me’a She’arim sehr belebten, Viertel.

Und gegen 16 Uhr saßen wir dann wieder im Bus nach Afula, genoßen die letzten Grüße der Sonne für den heutigen Tag und ließen die vielen Eindrücke von Jerusalems auf uns wirken.

Erneut summte ich vor mich hin „Jerusalem, if I forget you…“

ירושלים ב

„Allahu akbar“ tönt es aus den Lautsprechern des Minaretts. Es ist circa halb sechs Uhr Morgens und ich stehe aufrecht im Bett. Allah ist der Größte.

Eigentlich hatte ich meinen eigenen Wecker auf 6:30 Uhr gestellt, um bei Sonnenaufgang schöne Fotos von der Altstadt zu schießen, aber offenbar ging die Sonne an dem Tag eine Stunde eher auf. Draußen teilt das Licht die Nacht vom Tage langsam, doch mein Körper mag nicht wirklich aufstehen und so schiebe ich ihn erstmal unter die Dusche.

Frisch geduscht, mit einem eher kühlen Rinnsaal von Dusche und neu eingekleidet, in schwarze Hose, weißes Hemd, geh ich hinauf aufs Dach. Erstmal bete ich das Schacharit (Morgengebet).

Jerusalem in allen Richtungen, das Heiligtum, in Blickrichtung. Es ist Shabbat, aber dennoch hört man bereits das Klappern der Händler, die langsam den Shuk mit ihren Waren füllen werden.
IMG_0958.JPG

Trotz der frühen Zeit ist es recht warm, die Sonne färbt die alten Gemäuer golden und der Himmel ist strahlend blau. Genau richtig zum fotografieren, auch wenn ich damit ein Verbot des Shabbats breche. G’ttes Werk mag unvergänglich sein, aber eben nicht des Menschen Werk. Und grade die Stadt Jerusalem weiß das sehr wohl.

Gegen 10 sind dann auch Sigfus, Sebastian, Emmanuel und Ian wach, haben gefrühstückt und wir beschließen, das Hostel erstmal zu wechseln, da Emmanuel abreisen und Sebastian uns nur bis 14 Uhr begleiten wird.

Ian und ich möchten jedoch gerne erstmal wieder zur Klagemauer, deren Platz gleichzeitig auch eine Synagoge ist und am Shabbatg’ttesdienst teilnehmen.

So laufen wir fünf also mit vollem Gepäck den Shuk hinunter, werden von etlichen Händler begrüßt und drängeln uns im Fluss der Massen durch die Gassen.

Ein paar orthodoxe Juden sehen wir zwar auch durch den Basar rennen, aber sie halten nicht an, blicken nicht nach links oder rechts, sondern eilen zielstrebig in Richtung jüdisches Viertel, an dessen Fuße sich auch haKotel befindet.

Dummerweise hat Ian dann ein paar Probleme, seinen Rucksack durch die Sicherheitsschleusen zu bekommen, den was er ganz vergessen hat, ist das Klappmesser in seinem Rucksack. Er lässt es also samt Rucksack zurück.

Dann gehts zum notwendigen Hände waschen vor dem Betreten des heiligen Ortes. Überhaupt ist das rituelle Waschen der Hände ein Brauch, der auch vor jedem Essen, dem Betreten von Synagogen oder Friedhöfen oder an bestimmten Feiertagen extra stattfindet. Siehe dazu hier.

Erst dann betreten wir wirklich die Freiluftsynagoge.IMG_1035.JPG

Ein Mann hält mich an, fragt mich ob ich „תפילין“ – Teffilin anlegen will. Ich sage: „כן“ – ja. Es ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich Gebetsriemen trage. Er spricht mir langsam das dazugehörige Gebet vor und ich versuch es so gut es geht nachzusprechen.

Es mag eigenartig aussehen, zwei Quader, einen auf dem Kopf, einen auf der linken Hand, zu tragen und dabei mit einem Buch in der Hand in ständigem Vor- und Zurückbeugen des Oberkörpers vor einer Mauer zu beten, doch genau das ist es, was ich an diesem Tag möchte: Beten.

Etwa eine halbe Stunde später stimme ich dann, nachdem ich ein paar Gebete gesprochen hab, in die Gesänge der Umstehenden ein. Sie singen „Lecha dodi“. Eines meiner Lieblingslieder aus der Siddur.

Ian ist bereits wieder außerhalb des Platzes und wartet auf mich. Er grinst, als er mich in „voller Montur“ sieht, doch er selbst hatte mich gestern noch gefragt, ob wir uns heute die Tefilin umschnüren würden.

Wir treffen die drei Anderen dann am Österreichischen Hospiz. Leider haben sie kein Zimmer für uns frei und so beschließen wir, es in einem Hotel in der Nähe des Jaffa-Tores zu versuchen. Doch da die Via Dolorosa am Hospiz entlangführt, führe ich die Truppe dort entlang, hinaus am Löwentor und hin zum muslimischen Friedhof.

Für das Goldene Tor hat zwar keiner Interesse, dafür umso mehr für die auf der anderen Talseite liegenden Grabstätten und die Mauer, die Ost- von Westjerusalem trennt.

Am Dungtor gehen wir wieder in die alte Stadt und laufen über das jüdische, dann das armenische Viertel zurück.

Doch auch das Hotel hat keine Betten mehr frei und so landen wir wieder im Petra Hostel, diesmal für 260 NIS die Nacht im selben Zimmer.

Trotz Shabbat hat das „The Tower of David Museum“, was quasi das Stadtmuseum ist, geöffnet und man darf sogar jetzt kostenlos fotografieren.
IMG_1017.JPG
Wir nutzen also die Gelegenheit und erkunden die alten Ruinen der Festungsanlage. Der Davidsturm hat jedoch nichts mit König David zu tun, sondern war ursprünglich ein Minarett. Aber darüber wird man dann auch im Museum aufgeklärt.

Nach dem Rundgang liefen wir dann wieder in die alte Stadt. Ian war noch immer auf der Suche nach Shishatabak, auch wenn es den wirklich an jeder Ecke gab. Aber er wollte noch irgendwas Anderes haben, was man in den Tabak mischen kann.

Es war dann schon 18 Uhr, als wir, die Füße wundgelaufen, wieder aus der Altstadt herauskamen. Unsere Mägen knurrten und so fielen wir bei einem Libanesen ein, der ganz wunderbare Kebab zubereiten konnte.

Kebab hat allerdings nicht mit Döner Kebab zu tun, sondern sind einfach nur sehr leckere Fleischspieße.
IMG_1047.JPG
So gestärkt, der Shabbat neigte sich dem Ende zu, wollten wir das jüdische Viertel erkunden, was weitestgehend geschlossen war am Tage.

Hocherfreut war ich, als ich einen Buchladen fand, der zahlreiche Bücher in Englisch führte und erwarb endlich eine komplette Artscrolls Siddur für den halben Preis, wie sie Amazon in Deutschland derzeit verkauft.

Spätabends saßen wir dann, Ian, Sigfus und ich, auf dem Dach des Hostels, genoßen die kühle Abendluft, gepaart mit ein paar Dosen belgischem Bier und sinierten über G’tt und die Welt, begleitet von lauten Konzertklängen die aus der Davidsturm-Festung kamen.

Langsam schloßen die Händler ihre Läden. Der Mond war hinter streifenförmigen Wolken, so dass man ihn direkt beobachten konnte, wie er sich langsam, von links nach rechts im Halbkreis bewegte.

Plötzlich entdeckte ich ein paar Leuchtraketen am Horizont, die direkt an der Betonmauer die Palästina von Israel trennt hinuntergingen. Doch nach ein paar Minuten ist der Spuk vorbei und wir widmen uns wieder dem schönen Anblick der Altstadt und dem Erdtrabanten.

In der Ferne beoabachte ich ein Flackern, was aus rechter Richtung direkt auf uns zuzukommen scheint. Immer größer wird es und entpuppt sich als eine Art Feuerball, der sich nun aber zielstrebig Richtung Ostjerusalem bewegt.

Eine Rakete? Womöglich, den so schnell und leise ist kein Flugzeug. Noch dazu so hell. Irgendwo in Westjordanien verschwindet das Ding dann.

Wenige Minuten später noch eins. Und dann noch ein Drittes. Wir sind uns nun sicher, es müssen Raketen gewesen sein.

Findet Etwas gerade jetzt ein Angriff auf das Palästinänsergebiet statt und wir sind live dabei? Erst die Leuchtsignale an der Trennungsmauer und jetzt das?

Was solls. Wir genießen weiter unser Bier, die kühle Abendluft und die Stille und Schönheit der Altstadt.

ירושלים א

Yerushalaim – Jerusalem

Dies ist der erste von drei Beiträgen zu dem Wochenende vom 01. bis zum 03. Januar 2010 in Jerusalem.

Nach der Neujahrsfeier sinke ich, gegen 2 Uhr Ortszeit, ermüdet ins Bett. Deutschland ist mittlerweile im neuen Jahrzehnt, Großbritannien, Island und Portugal feiern grad mit Senegal.

Gegen 5 Uhr weckt mich mein, ins Zimmer stolpernder, Mitbewohner und wünscht mir „Shana tov“ – ein Gutes Jahr.

Ich erinnere mich, dass er mit Sigfus (IS), Emmanuel (FR) und mir am späten Morgen des Neujahrtages nach Jerusalem fahren wollte, doch er macht den Eindruck, als hätten ihn die Geister von 2009 eingeholt und seinen Eigenen schon mal vorsorglich ins Jenseits befördert.

Als ich dann bereits vom Mittagessen, gegen 12 Uhr, zurück komme, steht er wieder erwartend, sich am Bauch kraulend auf der Veranda und entgegnet mir irgendetwas.

Mittlerweile ist die Abfahrtszeit auf 2 Uhr angesetzt, da Sigfus bis 2 arbeiten muss.

Gegen halb 3 stehen wir dann zu fünft an der Bushaltestelle, mit Nathan (US) und werden Zeuge eines suizidgefährdeten Hundes.

Ein Labrador mit hellbraunem Fell steht an einer stark befahrenen Straße und springt jedem Auto entgegen, dass seinen Weg kreuzt. Die darauffolgenden Autos können nur mit Mühe ausweichen, aber irgendwie schafft der Hund es, dem Tod zu entrinnen.

Zum Glück erlöst uns der herannahenden Bus von diesem Drama. Wir steigen ein, doch Nathan zögert plötzlich. Irgendwie hat noch jemand ihn an den Pass erinnert.

Sein Pass ist noch bei den Behörden und kommt wohl nächste Woche. Doch ohne Pass in Israel, noch dazu in Jerusalem, herumzureisen ist nicht ganz Ohne und so verzichtet er auf den Trip.

Wir fahren nach Afula, versuchen noch ein Sammeltaxi zu bekommen, doch der Preis von 550 Shekel für 4 Personen ist uns gegenüber 40 NIS pro Person mittels Bus einfach zu viel.

Nach anderthalb, statt von Egged veranschlagten zwei, Stunden, erreichen wir Jerusalems Zentralen Busbahnhof.

Doch da bereits seit einer Stunde Shabbat ist, hält der Bus vor dem Gebäude.

Von dort an laufen wir den Weg, die Jaffo Street, hinunter an geschlossenen Geschäften. Ein paar Autos fahren zwar vorbei, aber im Grunde ist Totenstille.

Und auch das Jerusalem Hostel, in welchem wir eigentlich nächtigen wollen, hat des Shabbes wegen keine offene Rezepetion und so ziehen wir weiter in Richtung Altstadt.

Nach einer gediegenen Stunde, wir haben inzwischen doch noch Bier und Abendbrot kaufen können, finden wir uns am Jaffator ein.

Von dort aus sind es nur 2 Minuten bis zum Petrahostel, was uns ein 4 Bett Zimmer für 280 Shekel pro Nacht offeriert.IMG_0952.JPG

Dankend checken wir ein, ruhen eine halbe Stunde und laufen dann den Shuk hinunter bis zur Klagemauer.

Nachdem Ian und ich ein paar Gebete gesprochen und kleine Zettel in die Mauer gesteckt haben, gehen wir, natürlich rückwärts auf den Platz zurück, treffen wieder auf Emmanuel und Sigfus und suchen ein nettes Restaurant am Rande des jüdischen Viertels auf.
IMG_0954.JPG

Dort kommt es, nach zwei Falafal und einer Schawarma noch zu einem kleinen Eklat. Sigfus wollte gleich nach der Bestellung bezahlen, doch irgendwie war das nicht ganz im Sinne der Inhaber und so gaben sie das Geld an Ian, statt Sigfus, zurück.

Ian jedoch konnte sich nicht erinnern Geld erhalten zu haben, während Siggi der Ansicht war, sein Essen bereits bezahlt zu haben.

Es versammelten sich immer mehr Leute um uns, doch Ian leerte seine Taschen aus und fand keine 20 Shekel, die er quasi jetzt dem Restaurant schuldete.

Sigfus gab klein bei und bezahlte nochmals 20 Shekel für seine Schawarma.
IMG_0955.JPG
Spätabends trafen wir dann auf Sebastian, einen langjährigen Freund unseres Franzosen. Er hatte vor 5 Jahren Aliyah gemacht, lebte in Tel Aviv und führte uns zum Grab von König David.

Und brachte Vodka. Und Bier. Die wir allerdings auf dem Dach unseres Hostels tranken, wovon man im Übrigen einen ausgezeichneten Blick auf die Altstadt hat.

So klang der Abend ganz friedlich aus und ich stellte mir schon mal meinen Wecker auf 6:30 Uhr, die Sonnenaufgangszeit.